Caroline Adomeit (kurz für Caroline Adomeit-Gadd ) stammt aus einer englisch-deutschen Musikerfamilie und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von 6 Jahren. Mit 7 Jahren wurde sie ins Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz aufgenommen.
Als 13jährige studierte sie bereits mit Prof. Valery Gradow in Mannheim. 1999 wurde sie Jungstudentin in der Klasse von Prof. Josef Rissin an der Staatlichen Musikhochschule Karlsruhe.
Seit 2002 studiert sie bei Prof. Herman Krebbers, Holland, durch dessen Stiftung sie auch gefördert wird.
Seit 2006 ist sie in der Meisterklasse von Prof. Kolja Blacher.
Caroline ist mehrfache Bundespreisträgerin und errang beim Internationalen Yfrah Neaman Wettbewerb für junge Geiger einen Sonderpreis. Weitere Preise gewann sie u. a. bei der Hofmann-Stiftung Mannheim, beim Karel-Kunc-Wettbewerb, sowie als jüngste Teilnehmerin eines Wettbewerbes der Mozart-Gesellschaft Kurpfalz.
Aufsehen erregte sie als 15jährige mit ihrer Interpretation von Mozarts Violinkonzert in D-Dur KV 218 in Saarbrücken.
Es folgten viele Solo-Auftritte, u. a. spielte sie mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden die Havanaise von C. Saint-Saems und Ravels Tzigane, sowie das 1. Violinkonzert von N. Paganini und viele Male die Carmen-Phantasie von P. de Sarasate mit dem Mainzer Kammerorchester als auch Vivaldi’s Vier Jahreszeiten und Mendelssohns d-moll Konzert. Auch in anderen europäischen Ländern trat sie bereits in Konzerten auf, u. a. in der Schweiz, Polen, Österreich, Grossbritannien.

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Makellos spielt sie die große Chaconne aus Bachs d-Moll-Partita für Violine solo, und dabei bewältigt sie nicht nur sicher die technischen Probleme, sondern sie haucht dem Stück Leben ein durch die natürliche Musikalität, mit der sie Spannungsbögen entwickelt, ohne die tänzerische Grundfigur, auf der Bach seine Architektur aufbaut, zu vernachlässigen. Klaus Trapp, Darmstädter Echo