Eine gute Tat. Caroline Adomeit, die junge Mainzer Geigerin und mehrfache Preisträgerin spielte in St. Johannis mit großem Erfolg für Human Help Network. Am selben Abend hatte sie den Wunsch, auch für St. Johannis ein Benefizkonzert zu spielen. Zur selben guten Tat war der Geiger Ikki Opitz bereit, in leitender Stellung an der Deutschen Oper Berlin, der einst für die Mainzer Synagoge Benefizkonzerte gab. Er bat Daniel Hope, den berühmten britischen Geiger und Kindheitsfreund aus der Yehudi Menuhin School dazu. Und Daniel Hope – ausgebucht auf den Bühnen weltweit – gab sofort und gern einen Urlaubstag für das Benefizkonzert in St. Johannis. Es war ein Kinderwunsch der beiden, Johann Sebastian Bachs Violin-Doppelkonzert zusammen zu spielen, und so fügt sich die Gelegenheit zur guten Tat, ergänzt durch die Mitwirkung des Kammerorchesters des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz.
Programm
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerti grossi, op. 8, Nr. 1–4 (1. Adomeit; 2. Hope; 3. Opitz; 4. Hope), die Jahreszeiten
Bechara El-Khoury (*1957)
"Unfinished Journey" Opus 77, (Hope)
Auftragswerk des Yehudi Menuhin Festivals Gstaad
Christian August Sinding (1856-1941)
Suite im alten Stil op. 10 (1889), (Adomeit)
Ladislav Karol Kupkovič (*1936)
Souvenir, (Opitz)
J.S. Bach (1685-1750)
Konzert für 2 Violinen d moll BWV 1043, (Opitz & Hope)
Begleitet werden die Musiker von einem Ensemble des Philharmonischen Staatsorchesters (mit freundlicher Unterstützung des Philharmonischen Staatsorchesters).
7. Juni 2009, 20 Uhr, Evangelische St. Johanniskirche am Leichhof





